Donnerstag, 19. Februar 2015

*** DiesesundJenesamFreitag ***

Hallo meine Lieben,

letzten Freitag habe ich Euch ja geschrieben, was ich so über den Zucker herausgefunden habe. Heute will ich Euch nun davon berichten, wie es denn so war, sich von dem Zucker zu entwöhnen und wie ich es heute handhabe. 

Die Zuckerentwöhnung war am Anfang schon etwas schwierig für mich, zumal ich zu dem Zeitpunkt viel Schokolade gegessen habe. Meistens abends vor dem Fernseher. Der obligatorische Zucker im Kaffee, Zucker im Joghurt, Zucker im Kuchen, Gummibärchen usw. usf. 
Mir ging es die ersten Tage tatsächlich nicht so gut. Ich hatte Gelüste nach Süßem und wollte unbedingt alle Leggerchen auf einmal essen :( Hab ich aber nicht :) Ich habe statt dessen sehr viel Wasser und  Tee getrunken um die Giftstoffe aus dem Körper rauszuspülen und mit Hilfe von dat Schätzelken bin ich dann auch standhaft geblieben. Wir haben viel Obst gegessen und das hat mir sehr geholfen. Nach ein paar Tagen war dann das Schlimmste vorbei. Die Kopfschmerzen waren verschwunden, dass Sodbrennen ließ nach und die Gelüste nach Süßem wurden auch immer weniger. Dann habe ich mich nach Alternativen umgesehen.

Ich habe auch meinen Kaffeekonsum drastisch reduziert, aber auf Süße im Kaffee zu verzichten war und ist nicht mein Ding. Er schmeckt mir einfach nicht ohne Milch und Zucker und so habe ich eine wundervolle Alternative gefunden.


Da ich am Tag nur max. 3 Tassen Kaffee trinke nehme ich jetzt immer einen Teel. Agavendicksaft und einen Teel. laktosefreie Milch. Diese Mischung finde ich genial und es schmeckt mir. Weil Agavendicksaft jetzt nicht gerade preiswert ist, kaufe ich den immer im "Denn's - Biomarkt"  

Hier bekommt man den Agavendicksaft in einem großen Glas und er ist deshalb preiswerter, als wenn ich jedesmal eine kleine Flasche kaufe. Er lässt sich auch sehr gut lagern, auch wenn er geöffnet ist. Einfach kühl und dunkel stellen und gut is :)


Eine wunderbare Alternative zum Zucker ist auch der Honig. 
Honig wirkt antibakteriell, er ist ein wirksames Antiseptikum, das Wunden sauber hält und heilt. 
Honig steigert die Energie, nimmt die Müdigkeit, stimuliert die geistige Wachheit, stärkt das Immunsystem und liefert Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien usw. usf.
Aber... Honig ist nicht gleich Honig.












(Die Bilder vom Agavendicksaft und dem Honig im Regal durfte ich mit freundlicher Genehmigung im Denn's Biomarkt in Rastatt machen.)

Beim Honig sollten wir auf das Kleingedruckte achten, denn Bio ist nicht gleich Bio.



Hier wird uns suggeriert, dass das ein Biohonig ist. Wenn man aber das Glas mal umdreht und die Rückseite liest, dann steht dort



Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern, upps. Da mache sich jetzt jeder mal selbst so seine Gedanken dazu. Nix mit Imker und Bienchen im Bienenstock und so...

Hier nochmal ein schönes Beispiel










Hier geht man doch auch davon aus, dass dies ein Honig von einem Imker ist, oder? Nun ja...

Das das nicht alles echter Honig sein kann der in den Geschäften so verkauft wird ist ja eigentlich auch klar. Wenn man sich mal überlegt wieviel Bienen wir da bräuchten und zwar weltweit... 
Egal in welchen Supermarkt wir gehen. Es gibt unzählige Sorten von Honig. Regal für Regal und das in jedem Supermarkt. Irgendwann ist mir das mal aufgefallen und dann habe ich da mal drüber nachgedacht und im www recherchiert. Zu meiner Überraschung ist der meiste Honig gar kein Honig, sondern ein Gemisch aus Zuckerrüben und noch so einigen besonderen Zutaten. Also nix mit Bienchen und Blümchen und so :o

Es geht aber auch anders. Entweder kauft man den Honig direkt beim Imker oder eben im Biomarkt. Da kann man sich sicher sein, dass man da auch wirklich Honig im Glas hat.





Übrigens kann man Kuchen, Plätzchen und dergleichen statt mit Zucker auch mit Honig oder Agavendicksaft süßen. Und wenn es dann gar nicht anders geht und es muss Zucker genommen werden, dann reicht in der Regel die Hälfte der angegebenen Menge aus. Manchesmal sogar noch weniger. Ich habe kürzlich Schokoladenpudding für dat Schätzelken gekocht und statt der angegebenen 3 Esslöffel Zucker habe ich nur 1 gestrichenen Esslöffel braunen Zucker genommen. Das war völlig ausreichend. Übrigens kennt Ihr den Kokosblütenzucker. Den müsst Ihr mal probieren. Ich gebe es ja zu, der is nich billich, aber der schmeckt traumhaft gut :)

Wenn wir Zucker sehr sparsam einsetzen, dann ist er auch nicht schädlich für uns. Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich manchmal tagelang keinen Zucker zu mir nehme und ihn auch nicht vermisse.
Also seid mutig und sagt dem Zucker tschüsschen und nehmt lieber die gesunden Alternativen.
Mit diesem schlauen Satz ;) sage ich jetzt tschüsschen und wünsche Euch ein schönes Wochenende bis Montag.

Eure Gudrun :)
 

Kommentare:

  1. Hallo Gudrun,

    Agavendicksaft kenne ich schon sehr lange. Rainer süßt damit schon jahrelang.
    Ich bin jetzt nicht so der Fan davon, habe ihn aber auch schon benützt.

    Meinen Honig kaufe ich direkt beim Förster am Favoritepark, der hat eine Bienenzucht und macht Honig auch echten Waldhonig.

    Ich nehme aber wirklich total wenig Zucker aber so ein wenig schon noch.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.

    Lieben Gruß Eva


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  2. :-))
    was vergessen Gudrun

    Ich bin beeindruckt von deinem Honigvorrat :-))

    LG Eva

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:) Danke für Eure Kommentare und habt noch einen schönen Tag :)