Mittwoch, 25. Februar 2015

*** Leggerchen am Mittwoch ***

Hallo meine Lieben,

dies wird heute mal ein etwas anderer Post, denn es gibt ein Leggerchen der besonderen Art. Ich habe bei Rhonda  Down to Earth  auf ihrem Blog ein wunderbares Rezept gefunden. Ich finde, dass ich schon etwas mutig bin, denn Rhonda lebt in Australien und schreibt Ihren Blog natürlich nicht in deutsch, sondern in englisch. Ich habe zwar in der Schule englisch gelernt, aaaaber das ist schon ein paar Tagefünfzig her und mangels Übung habe ich da so meine Probleme. Also muss mir der nette Herr Gurgel immer bei der Übersetzung helfen und da kommen manchmal recht lustige Sachen bei raus. Aber dieses Rezept hat er wohl richtig übersetzt. Nun spann ich Euch aber nicht länger auf die Folter, denn wir machen heute:

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*** Ingwerbier ***
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Dazu benötigen wir:

1 leeres Glas
1 Esslöffel brauner Zucker
1 Esslöffel geriebener Ingwer
300 ml Wasser
1 Prise Trockenhefe (dieselbe die wir fürs Brot backen nehmen)
4 Rosinen
Alles gut durchrühren bis der Zucker aufgelöst ist











Dann wird das Glas mit Gaze abgedeckt, damit keine ungebetenen Besucher etc. rein können.
Ich sach Euch dat riecht sich sooo legggger, da will jeder mal von naschen ;)

Ich lege immer noch eine Serviette drüber, dann stellen wir es in ein warmes Eckchen in der Küche. Nun warten wir so 2 bis 3 Tage.
Der Ingwerbieransatz fängt dann irgendwann an zu brodeln. Das ist gut so, dass muss so sein. Die Fermentation ist ein völlig natürlicher und gesunder Prozess. Ab jetzt füttern wir unseren Ingwerbieransatz über 7 Tage lang. Jeden Tag bekommt er 1 Teel. Zucker und 1 Teel. geriebenen Ingwer. Gut umrühren, wieder abdecken und stehen lassen.

Nach 7 Tagen lösen wir in einer großen Schüssel 3 Tassen braunen Zucker in 20 Tassen Wasser auf und fügen noch 2 ausgepresste Zitronen hinzu. Das mit dem Zucker müsst Ihr ausprobieren. Mir sind 3 Tassen definitiv zu süß. Ich nehme beim nächsten mal viel weniger.

Dann nehmen wir eine Mullwindel die wir in ein Sieb legen und selbiges über die Schüssel hängen. Nun schütten wir den Ingwerbieransatz in unser Mullwindelsieb. Die Mullwindel zusammen drehen und in die Schüssel auspressen.
Alles gut durchrühren und dann in Plastikflaschen abfüllen.

Ich habe gesammelte Plastikradlerflaschen genommen. Diese gründlich ausgespült und dann mit dem Ingwerbier befüllt.

Sorry, aber die aufgeklebten Schilder gingen so schwer ab, dass ich sie einfach drauf gelassen habe.

Die Menge ergibt 10 Flaschen Ingwerbier die jetzt noch ein paar Tage in einer stillen Ecke in der Küche stehen dürfen um noch ein bisschen vor sich hin zu gären. Die Deckelchen dürft Ihr nicht auf die Flaschen schrauben, denn sonst kann's "explodieren". Deshalb ist es auch sinnvoller Plastik- statt Glasflaschen zu nehmen. Ihr wisst ja ich bin nicht so für Plastik, aber in diesem Fall ist es einfach sicherer.





Nach ein paar Tagen können unsere Ingwerbierflaschen dann richtig verschlossen werden und in den Kühlschrank umziehen, aber dort werden sie wohl nicht lange wohnen, denn...

*** es ist sooooo legger***

Beim Öffnen der Flaschen solltet Ihr etwas vorsichtig zu Werke gehen, denn lt. Rhonda sollte sich schon ein bisschen was zusammen brauen ;) 

Gestern abend habe ich die erste Flasche genossen und natürlich auch gleich Fotos gemacht. Es gab Bratkartoffeln mit Spiegelei und dazu mein selbst gemachtes Ingwerbier.


Warum das Ingwerbier keinen Schaum entwickelt hat, kann ich nicht sagen. Vielleicht stand es nicht lange genug im Kühlschrank und konnte deshalb nicht genug Druck aufbauen. Aber Schaum hin oder her, es schmeckt so legger, dass es eigentlich egal ist.




 Legger war's :))))



Schicke Euch nun ein liebes Grüßle vorbei.


Eure Gudrun

Kleiner Nachtrag:
Aaaaalsoooo...
Ja, ich habe Plastik genauso wie Zucker abgeschworen. Da ich das Rezept zum ersten mal gemacht habe, wollte ich mich ganz genau an das Original halten. Beim nächsten mal werde ich aber zuerst mal den Zucker reduzieren, denn der ist definitiv zu viel. 
 

Kommentare:

  1. Guten Morgen Gudrun,

    super und bestimmt lecker.
    Soll auch gut sein gegen Montezumas Rache und Ingwerbier haben schon die
    altern Germanen getrunken.
    Danke für das Vorstellen.
    Wow!
    LG Eva

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  2. Hört sich lecker an.....aber der viele Zucker!!!! Dachte dem hast du abgeschworen *g*

    Prost!!!!

    Liebe Grüße
    Sigrid

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:) Danke für Eure Kommentare und habt noch einen schönen Tag :)