Dienstag, 14. Juli 2015

***Leggerchen am Mittwoch*** und wie fängt man den Sommer ein?

Hallo meine Lieben,

am Wochenende war ich schwer damit beschäftigt den Sommer einzufangen. Einen ganzen Tag habe ich in der Küche verbracht. Ich habe Kirschen und Aprikosen verarbeitet. Ich habe alles restlos verwertet.
Und das ist aus den kleinen Früchtchen geworden:


Aus den Aprikosen wurde Aprikosenmarmelade und Aprikosensaft, sowie Aprikosenchips.

Aus den Kirschen wurde Kirsch-Schoko-Marmelade, Kirschsaft und ein Kuchen.


Und so sehen Aprikosenchips aus. Die sind ja soooo legger :)

Und die Herstellung ist ganz einfach. 

Nachdem ich aus einem Teil der Aprikosen Saft gemacht hatte, habe ich den Trester noch im Entsafter mit einem Kartoffelstampfer sanft zusammengedrückt und somit noch sehr viel Saft herausgepresst. Natürlich hat man dann im restlichen Saft auch ein kleines bisschen Fruchtfleisch. Ich empfinde das aber auf gar keinen Fall als störend, da es ja nicht so viel ist. Ganz im Gegenteil, wenn man den Saft dann mit Sprudel auffüllt, sieht das gar nicht mal so schlecht aus und schmecken tut es sowieso, ob nun mit oder ohne Fruchtfleisch.
Nachdem man also mit dem Entsaften fertig ist, legt man eine Backfolie auf ein großes Backblech. Darauf streicht man dann das übrig gebliebene Aprikosenmus. Ich habe das gleich von Anfang an mit einem Spatel in Rauten geschnitten. Nun nur noch über Nacht (bei mir waren es fast 10 Stunden, sie sollten schon richtig knusprig sein) bei 50° Grad im Backofen trocknen.
Ich gebe es zu, in einem Dörrautomaten ist das nicht nur viel praktischer sondern auch viel viel billiger. Aber um das einfach mal auszuprobieren, ob einem solche Obstchips überhaupt schmecken und man sie legger findet, kann man sie ausnahmsweise auch mal im Backofen trocknen.


    
Und so sehen die Aprikosenchips dann aus.  

Eurer Fantasie sind bei der Herstellung keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt sie z.B. anschließend mit Schokoguß überziehen oder das noch nicht getrocknete Mus mit Zimt, oder vielleicht sogar mal mit Chili würzen. Das ist bestimmt eine ganz interessante Geschmackskombination.

Dat Schätzelken war/ist so begeistert davon, dass er beschlossen hat, dass nun ein Dörrautomat bei uns einziehen darf :))) freu, freu.

Wünsche Euch nun viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren. Lasst mich dann mal wissen wie die Chips bei Euch geworden sind und ob Ihr sie genauso legger findet. Man kann sie natürlich auch aus anderem Obst machen.

Liebes Grüßle an Euch und Än Guaden

Eure Gudrun :)

Übrigens habe ich die Kerne auch verwertet. Und was ich daraus gemacht habe zeige ich Euch ein wenig später.   
  

Kommentare:

  1. Hi,
    hast du gearbeitet. Super! Einen Dörrautomaten, den hätte ich dir schicken können. Ein meiner Senioren geht in eine Einrichtung. Die hatte einen, nie gebraucht und ein paar Jahre alt. Nun wurde er auf dem Flohmarkt verkauft.Ich bin gespannt, was du so alles verarbeitest.
    Hab einen schönen Tag

    Lieben Gruß Eva

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    1. ps.
      dein Headerbild gefällt mir sehr gut.

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  2. Hallo Gudrun... sag mal... Aprikosenchips ??? Das nenne ich Kreativität, die sehen schon mal einfach köstlich... und die gesamte Marmeladen und Säften Kompanie... da hast Du WAS GEZAUBERT liebe Gudrun :)))) Hab es zauberhaft Du Fleißige, Grażyna

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:) Danke für Eure Kommentare und habt noch einen schönen Tag :)